Zurück in Bella Vista
Bellavista, Bella, Vista, Design, Design-Build, TU Berlin, Technische Universität, Berlin, Bolivien, Bella-Vista, Bella Vista, Architektur, architecture, brick, cristo vive, fundacion cristo vive, Ralf pasel, CODE, Fachgebiet für Entwerfen und Baukonstruktion
16126
post-template-default,single,single-post,postid-16126,single-format-standard,bridge-core-2.3.4,ajax_fade,page_not_loaded,, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,qode-title-hidden,qode_grid_1400,qode-theme-ver-20.3,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,disabled_footer_bottom,wpb-js-composer js-comp-ver-6.2.0,vc_responsive

Zurück in Bella Vista

Wir sind wieder in Bella Vista!

 

Nach einem langen Flug wurden wir herzlich von den BerufsschülerInnen und Lehrkräften des Technológico Sayarinapaj empfangen und bezogen unsere Unterkunft in Bella Vista.
Bei der ersten Besichtigung der Baustelle war die Begeisterung groß, die fertiggestellte Landwirtschaftsschule und den Fortschritt in den Fundamentarbeiten des Internats zu sehen.
Am Mittwoch wurden wir zu einem Workshop mit unserem Kooperationspartner, der Architekturfakultät der Universidad San Simon, nach Cochabamba eingeladen. Bei einer gegenseitigen Projektvorstellung wurden Erfahrungen zum Thema Design-Build ausgetauscht.
Gemeinsam mit den Studierenden der Universität und Irma Quiroz von Procasha fuhren wir nach OTB Alto Cochabamba, ein Bezirk der vor 30 Jahren von Minenarbeitern, die aus dem Norden Potosí kamen, gegründet wurde. Gemeinschaftlich bauten sie sich eine Art autonomen Stadtteil, eigenhändig legten sie Straßen an und bildeten die Infrastruktur aus. Ein Gemeindemitglied führte uns durch seine Siedlung und erzählte uns über deren Geschichte, Entwicklung und die Bauweise der Häuser, welche damals noch aus Lehm gebaut wurden. Heutzutage wird die Lehmarchitektur durch Ziegelsteinbauten ersetzt, da Lehm als rückständisch, arm und unhygienisch gilt. Nach der Vorstellung haben wir uns in kleinen Gruppen zusammengetan und Vorschläge erarbeitet, wie man das Viertel zukünftig verbessern könnte. Die Ideen behandelten Themen wie Wasser, Unabhängigkeit und Ausbildung öffentlich genutzter Flächen.
Anschließend beendeten wir den Tag im Kulturzentrum mARTadero mit Tanz und Musik.